Die Welt des Einzelhandels entwickelt sich weiter, wobei digitale Konsumenten aller Altersgruppen die Führung übernehmen. Als Einzelhändler müssen Sie sich also neu aufstellen und anpassen - oder anders gesagt: Sie müssen der Anbieter oder die Marke sein, ohne die Ihre Kunden nicht leben können.
Innovationen treiben die Entwicklung des Kaufverhaltens und der Kundenerwartungen voran. Zusammen mit dem Online-Shopping übt dies Druck auf stationäre Händler aus, die besten Eigenschaften digitaler Plattformen mit den Vorteilen lokaler Geschäfte zu kombinieren.
Studien zeigen, dass die Einzelhändler schnell aufholen. 63 % der "Gewinner im Einzelhandel" (Geschäfte mit überdurchschnittlich hohen Umsätzen) planen eine umfassende Neugestaltung, während 52 % der Geschäfte planen, bestehende Geschäfte durch neueste Formate zu ersetzen. Das ist eine Menge an Innovationen.
Wie wird sich also die neue Technologie auf das künftige Kundenerlebnis im Einzelhandel auswirken?
Die sogenannten "Millennials" (die zwischen 1981 und 1998 geboren wurden) gelten als die erste Generation der so genannten Digital Natives. Sie sind die treibende Kraft hinter den Innovationen. Tatsächlich werden sie bis 2020 die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Da sie inmitten einer technologischen Revolution aufgewachsen sind, sind sie die erste Generation, die bereits in jungen Jahren in die sozialen Medien einbezogen wurde.
Soziale Medien machen süchtig. Jedes Mal, wenn Sie durch Ihren Feed scrollen, wird Ihnen eine kleine Überraschung geboten. Und außerdem ein kurzer Dopamin-Rausch im Gehirn ausgelöst. Das sorgt dafür, dass der User immer wieder zurückkommt. Soziale Medien haben – zum Guten oder zum Schlechten – unsere Erwartungen an das Leben verändert. Und natürlich haben sie auch die Ansprüche an das Einkaufserlebnis beeinflusst. Heute wollen zum Beispiel 69 % der Kunden jedes Mal, wenn sie ein Geschäft besuchen, etwas Neues sehen.
Während Millennials in der digitalen Sphäre unterwegs waren, hat sich der Einfluss der sozialen Medien nun auch auf andere Käuferschichten ausgeweitet. Und um sich anzupassen, müssen die Einzelhändler sicherstellen, dass ihre Geschäfte digital ausgestattet und bereit sind, neue Entwicklungen aufzugreifen, wenn sie auftreten.
Bei der Vorbereitung auf die Zukunft müssen sich die Händler auf einen Omnichannel-Ansatz konzentrieren. Früher wurden Online- und Mobilkanäle getrennt von den herkömmlichen Vertriebskanälen betrieben. Doch jetzt müssen diese Kanäle zusammengeführt werden, um dem Kunden ein ganzheitliches Angebot zu machen. Alles muss miteinander verknüpft werden, wobei der Verbraucher im Mittelpunkt steht, damit die Einzelhändler die Kluft zwischen digital und physisch erfolgreich überbrücken können.
Um das zu schaffen, müssen die Einzelhändler innovativ sein und schnell. Das Wichtigste ist, schnell zu sein, neue Dinge auszuprobieren - und auch schnell wieder loszulassen, wenn sie nicht funktionieren oder nicht relevant sind.
Kleine Pilotprojekte mit den neuesten Technologien oder Software-Applikationen durchführen - und schnell weitermachen, wenn sie nicht erfolgreich sind. Das ist der beste Weg für Sie, in dieser Welt voranzukommen. So können Sie eine skalierbare Lösung entwickeln, die in allen Ihren Geschäften funktioniert.
Wie der Einzelhandel, so entwickelt sich auch die Welt der Beleuchtung weiter. Die LED-Technologie und das Internet der Dinge (Internet of Things = IoT) eröffnen neue Wege, das Kauferlebnis zu beeinflussen und gleichzeitig das Markenimage zu stärken.
Ein Beispiel: Um die Aufmerksamkeit der Digital Natives zu wecken, wird dynamische Beleuchtung eingesetzt. Das funktioniert sehr einfach mit dem Lichtszenenmanagement, einer Software-Applikation, die Teil des Interact Retail Systems ist. Eral 55, ein erstklassiges Herrenmodegeschäft in Mailand, hinterließ mit seiner dynamisch beleuchteten Schaufensterauslage einen bleibenden Eindruck. 11 % mehr Passanten blieben am Schaufenster stehen, und die Zahl der Besucher stieg um 19 %. Das zeigt, dass die dynamische Beleuchtung die Kunden überrascht hat und sie neugierig auf das Angebot im Laden machte.